Freitag, 22. Mai 2020

Update 25.Mai - Wikifolios in Zeiten von Corona

Hallo Investoren und sonstige Interessierte!


Ich möchte ein weiteres Update liefern, da jetzt alle Unternehmensvorstände Aussagen dazu getätigt haben, wie sich Corona auf ihre Geschäftstätigkeit auswirken könnte, wobei das oft darauf hinausläuft, eben nichts sagen zu können. J

Dennoch lassen sich aus den Vorstandsaussagen gewisse Entwicklungen ableiten. Ich habe daher meine Prognosen bei diversen Aktien angepasst, durchaus für Corona-Zeiten ungewohnt auch vereinzelt nach oben. Es gibt auch genug Corona-Profiteure.

Zudem werde ich auf mein Engagement bei Wirecard eingehen, da das möglicherweise bei Euch am meisten Fragen aufwirft. Ich entschuldige mich schon mal für das relativ lange Update, wobei ich eigentlich schon versucht habe, mich kurz zu halten. Zu allen Themengebieten dieses Updates könnte man noch wesentlich weiter ausholen, vor allem zu den Vorwürfen gegenüber Wirecard. Aber ich möchte Euch nicht mit Details meiner Meinung zu einzelnen Punkten im KPMG-Bericht nerven.


Anfangen möchte ich wieder mit dem Stand der Dinge zur Performance der beiden Wikifolios in diesem Jahr. … Beide Wikifolos befinden sich ganz nah an ihren Jahreshochs und sind im Kalenderjahr deutlich im Plus, obwohl sie doch deutlich unterschiedlich aufgestellt sind.



Performance Kalenderjahr 2020


Wikifolio Aktientrading +9,6%

Wikifolio spekulativ +22,3%

DAX -14,5%


 Stand 25.Mai 14 Uhr






Kursziele und Kurzbegründung zu den Depotschwergewichten





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Cegedim

Die Aktie ist für mich aus etlichen Gründen ein Schwergewicht im Depot, schon allein weil man sich in der Digitalisierung im Gesundheitssektor in einem Wachstumsbereich befindet, der zudem durch den Hang zur Telekonsultation derzeit noch verstärkt wird. Da ich diverse Effekte schon in der Vergangenheit dargelegt hatte, möchte ich mich heute auf den im letzten Jahr aufgebauten Bereich Telekonsultationen fokussieren.
Wie sinnvoll diese großen Investitionen waren (Cegedim machte in dem Bereich über 4 Mio € Verlust im Jahr 2019) zeigt sich jetzt, vor allem seit April 2020. In Frankreich sind zwischen dem 6. und 12. April bereits 28% aller Arzt-Konsultationen virtuell über Telemedizin-Plattformen abgewickelt worden, gegenüber gerade mal 0,1% im Zeitraum 2. bis 8. März (Quelle: Le Monde). Bei Cegedims Maiia-Plattform selbst reden wir von 450.000 Telekonsultationen bei über 18.000 Ärzten allein im April gegenüber kaum nennenswerten vor einem Jahr. Das wird sich im 1.Halbjahr 2020 noch nicht stark auf den Umsatz auswirken, da Cegedim zur Kundengewinnung das bis April kostenlos zur Verfügung stellte und aktuell im Mai/Juni 50% Rabatt gewährt. Ab dem zweiten Halbjahr ist dann aber mit entsprechend großen Effekten insbesondere auf das Ebit zu rechnen, dass wie gesagt im letzten Jahr noch stark durch Anfangsinvestitionen belastet war.
Sonderaufwendungen sind ein gutes Stichwort, da es zudem im Jahr 2019 zusätzlich etwa 16-17 Mio klassische Einmalfaktoren gab, davon allein fast 15 Mio durch die Sonderabschreibung des unprofitablen, nun verkauften US-Geschäfts (Pulse). Insgesamt dürfte also Cegedim selbst ohne Umsatzwachstum um die 20 Mio € höheres Ebit als 2019 ausweisen. Da Cegedim historisch zwei Drittel des Konzerngewinns im 2.Halbjahr erzielt und auch die Auswirkungen des Pulse-Verkaufs und dem starken Wachstum bei Maiia sich erst im 2.Halbjahr auswirken werden, geh ich noch von einem noch verhaltenen Überschuss von 6-7 Mio € im 1.Halbjahr aus (nach 10,2 Mio Verlust im letzten Jahr), der dann im 2.Halbjahr auf 14-20 Mio € stark einsteigen dürfte. Man hat darüber hinaus noch hohes Margenpotenzial für die Zukunft, da insbesondere der HP-Bereich noch mit Margen agiert (3,3% im Jahr 2019), die weit unter dem Niveau der Peergroup (Compugroup, Pharmagest) liegen, die mit 20-25% wirtschaften. Das hat mit den angesprochenen Verlusten im nun verkauften US-Geschäft, den Anfangsinvestitionen bei Maiia und den Investitionen in Kernbereiche zu tun, die sich nach meiner Auffassung in den kommenden Jahren sehr deutlich bei der Ebit-Marge bemerkbar machen sollten.
Wir reden aber schon für das laufende Jahr von einer Bewertung, die für einen klaren Kauf spricht. Ich versuche hier antizyklisch und frühzeitig dabei zu sein, bevor die große Masse der Anleger diesen Turnaround im laufenden Geschäftsjahr und den Margen-Hebel der kommenden Jahre bemerkt. Bisher scheint man die unbereinigten Zahlen der letzten Jahre auf irgendwelchen Finanzportalen anzuschauen, und meidet die Aktie deshalb bisher. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass sich diese Haltung mit der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen grundlegend zum positiven wenden wird. Holt man nur die Hälfte des Bewertungsunterschieds zur Peergroup in den nächsten 2-3 Jahren auf, kann sich die Aktie durchaus auf 100 € fast ver4fachen. Ich werde jedenfalls weiter an meiner Position festhalten und Kurse zwischen 25 und 26 € zum aufstocken nutzen. Mein Kursziel liegt für das laufende Jahr noch bei vorsichtigen 34 €, aber ich hoffe, dass sich nach den Halbjahreszahlen ein anderer Blick auf diese Aktie ergeben wird, die auch eine völlige Neubewertung des Unternehmens ermöglicht.


CTT


Vor 2-3 Wochen hatte CTT bereits aktuelle Q1-Zahlen veröffentlicht, die am Markt offenbar eher schlecht ankamen, die ich so aber erwartet hatte, und die nichts an meiner positiven Meinung zum mittelfristigen Kurspotenzial ändern. Man hat zwar wie erwartet im Mail-Segment und im Cargo-Bereich verloren, dafür aber im Finanz/Bankgeschäft und im Paketsegment deutlicher zugelegt, was insgesamt in Corona-Zeiten im Negativen wie Positiven nachvollziehbar ist. Insgesamt konnte man im 1.Quartal sogar noch leicht bei Umsatz und Ergebnis wachsen. Für mich ist CTT auf einem guten Weg, zukunftsfähige Geschäftssegmente aufzubauen und die Abhängigkeit vom Mail-Segment zu verringern, auch wenn Q2 vermutlich durch Corona noch belastet wird. Man hat bis 2019 auch immer eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik favorisiert, zu der man meiner Meinung nach nach Corona auch zurückfinden wird, zumal der aktivistische Großaktionär Greenwood den Kurs des Vorstands unterstützt und vorantreibt. Mehr zum Geschäftsmodell schreibe ich zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr vielleicht mal in einem extra Blogbeitrag. Charttechnisch würde sich die Lage enorm aufhellen, wenn man die 2,1 € Marke signifikant überwindet. Bis dahin ist man leider noch im Abwärtstrend. Insofern sind kurzfristige Prognosen noch schwierig. CTT ist allerdings auch ein klassisches Langfristprojekt, aufgrund der guten Marktstellung, der potenziell hohen Cashflows und Dividenden und der sehr günstigen Bewertung.




Global Fashion Group

Besonders interessant finde ich die Entwicklungen bei der Global Fashion Group. Auch hier konnte sich der Vorstand bisher noch zu keiner Jahresprognose durchringen, da die Corona-Auswirkungen noch nicht vollends absehbar sind. Die Fantasie in der Aktie kommt hier dadurch zustande, dass sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie aktuell etwas überraschend ins Positive verkehrt haben, zumindest in dieser Schnelligkeit. Hat man Ende März durch den Lockdown noch vor negativen Auswirkungen gewarnt (trotzdem ist man im Q1 noch um 8,1% gewachsen), u.a. weil Mitte März  zwei Verteilungszentren von GFG in Südamerika geschlossen wurden, so hat sich laut Vorstand seit der 2.Aprilwoche die Lage komplett gedreht. Man hat im April etwa 650.000 neue Kunden begrüßen können, was einem Wachstum um fast 50% im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der Auftragseingang ist seit Mitte April um rund 40% zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Gleichzeitig werden sowohl die Marketingkosten als auch der Capex in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen als im Jahr 2019. Hinzu kommt, dass das Unternehmen immer mehr Modehersteller findet, die auf der Marketplace-Plattform von GFG ihre Produkte anbieten, was GFG höhere Margen ermöglicht. Insbesondere in Russland scheint man trotz oder gerade wegen Corona derzeit stark überdurchschnittlich zu wachsen.

Alles in Allem könnte GFG für eine Überraschung in diesem Jahr gut sein, vor allem beim Ebitda. Sprich, den break even könnte man schon ein Jahr früher erreichen. Ursprünglich war er erst für 2021 geplant, vielleicht kommt man aber in diesem Jahr zumindest sehr nah dran. Das extrem niedrige KUV von nur 0,22 fürs kommende Jahr (dabei setze ich 18-19% Wachstum in diesem und im nächsten Jahr voraus) bei zusätzlich hohem Cash-Bestand lässt jedenfalls mittelfristig sehr große Kurssteigerungen erwarten, da solche Plattformmodelle normalerweise KUVs oberhalb 1 zur Folge haben, zumindest ab dem Zeitpunkt des break even. Insofern erinnert die Situation etwas an Hellofresh vor 18-24 Monaten, auch wenn ich mittelfristig nicht mit so hohen Margen wie bei HF rechne. Dafür ist allerdings auch das KUV von GFG deutlich geringer als bei Hellofresh zum damaligen Tief.

Man sollte die Aktie jedoch nicht als kurzfristigen Zock kaufen, sondern als echte mittelfristige Investition betrachten. Mögliche Einstiegskurse ergeben sich aus technischer Sicht vielleicht nochmal im Bereich 1,82-1,92 €. Ich halte es aber auch für denkbar, dass der Kurs sofort nach oben durchzieht, vor allem wenn der Vorstand sich vor den Halbjahreszahlen nochmal positiv zur zwischenzeitlichen Entwicklung äußern sollte.

Ich könnte mir vorstellen, nach dem Halbjahresbericht im Sommer einen ausführlichen Blogbeitrag nur der GFG zu widmen, da mir das Kurspotenzial hier von all meinen Depotwerten am höchsten erscheint, auch wenn man natürlich Risiken so eines relativ jungen Unternehmens nicht unterschätzen darf, das auf vier Kontinenten aktiv ist. Meine im Grunde einzige große Sorge bei dieser Aktie ist die Situation in Brasilien (22% des Konzernumsatzes im Jahr 2019), die ich als sehr unsicher einstufe, was auch mit der dortigen politischen Situation und dem Umgang mit dem Virus zu tun hat. Daher kann man nachhaltige Auswirkungen in Sachen Kaufkraft und Währung nicht ausschließen. Andererseits könnte das auch wiederum Onlineshopping auch in Brasilien begünstigen. Zumindest bezüglich Währung kann man das Risiko auch hedgen.


Ich werde in den nächsten Tagen einen neuen Thread zur Aktie auf der Finanzplattform wallstreet-online.de zur Aktie eröffnen, um das mittel- bis langfristige Potenzial der Aktie besser und detaillierter zu verdeutlichen. Werde ich dann in der Kommentarfunktion von wikifolio verlinken.



Rocket Internet


Mit der Global Fashion Group wären wir auch schon bei Rocket Internet angekommen. In dem Fall möchte ich mal mit dem negativen Aspekt dieser Aktie beginnen. Auf der Hauptversammlung hat CEO Oliver Samwer einen noch gelangweilteren Eindruck gemacht als auf vergangenen Hauptversammlungen. Okay, es war eine virtuelle HV mit entsprechender Atmosphäre. Dennoch kann man von einem Unternehmensvorstand mehr Enthusiasmus erwarten, der in den letzten Jahren trotz aller Unkenrufe einen guten Job auf operativer Ebene gemacht hat und diverse Startups durch seine Anschubfinanzierungen und Geschäftsideen zu großem Erfolg führte. Als Beispiel sind hier vor allem Zalando, Delivery Hero und Hellofresh genannt, die mittlerweile allesamt im MDax versammelt sind. Auch in Asien hat man sich an Unternehmen beteiligt, die mit guten Gewinnen an Großkonzerne wie Alibaba verkauft werden konnten. Mit Traveloka ist man dort nach wie vor zu fast 24% an einem Unicorn beteiligt, der zwar aktuell hart von Corona betroffen ist, aber immer noch deutlich mehr als 1 Milliarde Dollar wert sein dürfte.
Also wieso stellt man sich öffentlich seit letztem Jahr dermaßen gelangweilt bzw. überhaupt nicht gegenüber dem Finanzmarkt dar? Die Theorie vieler Marktbeobachter ist, dass dem Vorstand günstige Kurse sehr gelegen kommen, um eigene Anteile aufzukaufen, was sowohl Samwer privat als auch der Konzern selbst über Aktienrückkäufe im letzten Jahr auch stark getan haben. Auch auf der derzeitigen Hauptversammlung hat man sich wieder umfangreiche Aktienrückkäufe genehmigen lassen. Ich gehe davon aus, dass es auch bald eine Adhoc zum Beginn eines neuen Rückkaufprogramms geben wird. An ein Delisting glaubt auch manch ein Anleger, wobei ich das bei so einem großen Unternehmen für deutlich schwieriger halte. Es würde da (auch von mir) nicht nur massiven Protest geben, sondern auch wenig Bereitschaft, die Aktien zu so extrem niedrigen Kursen herzugeben. Allerdings hat der Vorstand Delisting-Absichten bisher ohnehin dementiert. Und ich glaube, Oliver Samwer hat immer noch den Ansporn es aller Welt zu zeigen, auch den Börsianern, die ihn nicht selten kritisiert haben. Aber wieso nicht vorher günstig Aktien erwerben, und bis dahin Funkstille halten?


Fundamental empfinde ich Rocket nämlich als drastisch unterbewertet, gerade wenn man sich auch kleinere Beteiligungsunternehmen an der Börse anschaut, die oftmals näher an ihrem NAV notieren als die wesentlich transparentere Rocket Internet. Transparent vor allem in dem Sinne als das bei Rocket Internet die Bilanzdaten doch relativ eindeutig auf dem Tisch liegen, da der Großteil der Bilanz aus liquiden Mitteln und Ausleihungen plus den börsennotierten Beteiligungen und Traveloka als größte nicht börsennotierte Beteiligung bestehen. Es ist daher leicht ausrechenbar, dass wir auf mindestens 27-28 € pro Aktie NetAssetValue kommen. Da ist noch nicht berücksichtigt, dass aus den über 200 kleineren Beteiligungen mal etwas Größeres entsteht. Beispielsweise wird eine Instafreight im Logistiksektor in diversen guten Finanzierungsrunden von namhaften Konzernen unterstützt. Unter anderen haben sich Shell und der New Yorker Tesla-Investor 683 Capital Management beteiligt, neben Rocket Internet, die diverse Finanzierungsrunden zuletzt natürlich auch begleitet haben. Bei Traveloka war zudem im Herbst letzten Jahres schon über einen Börsengang mit einem Volumen von 4 Mrd Dollar Unternehmenswert diskutiert worden. Der Anteil von Rocket Internet wäre dann fast 1 Mrd € wert gewesen. Zum Vergleich, der Börsenwert von Rocket selbst liegt derzeit bei 2,5 Mrd €. Die liquiden Mittel allein lagen zuletzt bei 2,1 Mrd € und die finanziellen Ausleihungen bei 0,6 Mrd €. Man kann also sagen, diese Aktie notiert 8% unter den Cash-Reserven unter völliger Auspreisung aller Beteiligungswerte, darunter Aktien wie United Internet (3,1% Anteil), Tele Columbus (12,3%), Global Fashion Group (21,2%), Westwing (25,0%) oder eben Traveloka (23,9%). Der Großteil dieser börsennotierten Aktien hat sich in diesem Kalenderjahr auch sehr gut entwickelt, vor allem seit Anfang April, weshalb man auch von guten Q2-GUV-Zahlen ausgehen kann.

Egal was also hinter der aktuellen Strategie der Samwers stecken sollte, so ist doch die fundamentale starke Unterbewertung augenscheinlich. Bei Kursen unter 17,5 € würde ich daher auch sukzessive zukaufen, erst recht falls wir nochmal in den Bereich um die 16,5 € Marke fallen würden.




All For One

Aktuell bin ich dabei, All for One wieder aufzustocken, da die Aktie bisher wenig von der Rallye profitieren konnte, mit KGV von etwa 15 fürs das laufende Geschäftsjahr aber günstig bewertet ist, gerade im Vergleich zu anderen IT-Titeln wie Datagroup oder SNP. Man hat auch eine sehr solide Bilanz, einen hohen Anteil wiederkehrender Erlöse (Stichwort Cloud-Transformation) und durch die SAP/Hana-Migration ziemlich sicheres Wachstumspotenzial für die kommenden 3-4 Jahre. Hier erwarte ich, dass man zumindest die Jahreshochs bei 56 € spätestens Ende 2021 wiedersehen wird, was einem Kurspotenzial von 55% entspricht. Im 1.Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 ist man leicht gewachsen, wobei der Vorstand aufgrund der Corona-Pandemie im Gesamtjahr nun von leicht sinkenden Umsätzen und Gewinnen ausgeht. Aufgrund wegfallender Sondereffekte dürfte aber der Überschuss dennoch vermutlich um 1-2 Mio € auf 13-14 Mio € steigen. Ein aktuelles Vorstandsinterview findet ihr auf der Homepage -> CFO zu den Auswirkungen von Covid19



IVU Traffic

IVU hat letzte Woche bekannt gegeben, den kleinen Randbereich ivu.elect verkauft zu haben, und das sich daraus eine Erhöhung der Ebit-Prognose von „mindestens 10,5 Mio €“ auf „12,5 Mio €“ ergibt. Zudem hat man kommuniziert, dass sich Corona bisher nicht wesentlich auf die Geschäftslage auswirkt. Wer den konservativen Vorstand kennt (wie ich jetzt seit knapp 8-9 Jahren), der weiß auch wie er die Ebit-Prognose zu interpretieren hat. Auch analytisch gehe ich eher von 14-15 Mio € Ebit (bereinigt 12-13 Mio) aus. Die Bewertung ist mit einem EV/Ebit für das kommende Jahr von etwa 15,5 auch moderat, zumal man hier die Sicherheit der Großaufträge der Deutschen Bahn hat, plus die Kooperation und Beteiligung mit Daimler Buses. Die Bilanz ist bekanntlich 1A (hoher Nettocash-Bestand, hohe Verlustvorträge), was mir in diesen unsicheren Zeiten besonders wichtig ist. Am Mittwoch kommen noch die Q1-Zahlen, von denen ich rund 15% Umsatzwachstum erwarte, schon allein weil es im letzten Jahr Verschiebungen von Hardwareumsätzen gab. Am Donnerstag findet dann noch die virtuelle Hauptversammlung statt. Sollte es Besonderheiten geben, informiere ich euch über die Wikifolio-Kommentarfunktion.


Wirecard


Wie ich über diese Aktie denke, zeigt sich eigentlich gut daran, dass ich in meinem spekulativen Wikifolio hochgewichtet auf ein sehr konservatives Discountzertifikat setze. Dort liegt das Cap bei 56 € und der Kurs des Zertifikates bei aktuell 50 €, bei einer Laufzeit von nur noch 7-8 Wochen. Der Wirecard-Aktienkurs liegt bei 86 € aktuell. Dementsprechend versuche ich durchaus etwaige Risiken, die sich durch die schlechte Dokumentation und Kommunikation der Jahre 2016 bis 2018 ergeben, gerecht zu werden. KPMG hat in der forensischen Sonderprüfung ja diverse Dinge bei der Dokumentation der Datensätze bemängelt, die man durch Drittanbieter insbesondere in Asien nicht ausreichend erhalten habe. Die Zusammenarbeit mit KPMG durch Manager von Wirecard oder deren Partnern war mangelhaft, auch wenn ich der Meinung bin, dass bestimmte Datensätze von Endkunden durch die Drittpartner nicht übermittelbar sind. Das liegt schlicht am Geschäftsmodell. Zudem hat Ernst&Young im Geschäftsbericht 2018 eindeutig beschrieben, dass sich Zitat, „keine Einwendungen hinsichtlich der Bewertung der Forderungen sowie der Realisierung des Ausweises der Umsatzerlöse gegenüber Acquiring-Partnern ergeben“ … eindeutiges Zitat Ende! … ähnliche Aussagen durch Ernst&Young finden sich zum Thema Singapur und anderen Vorwürfen.


Am 4.Juni soll endlich der durch Ernst&Young testierte Geschäftsbericht 2019 erscheinen. Es wäre jetzt zu viel der Fundamentalanalyse an dieser Stelle, da das Thema enorm umfangreich ist. Aber ich habe mir die Vorwürfe der Financial Times als auch den KPMG-Bericht und den 2018er Geschäftsbericht nochmals komplett angeschaut und bin zum Schluss gekommen, dass sich der Wirecard-Vorstand zwar gewisse Vorwürfe gefallen lassen muss, aber der KPMG-Bericht negativer vom Markt interpretiert wurde als er eigentlich war. Hier wird auch oft nicht verstanden, wo der Unterschied zwischen einer forensischen Prüfung und einer „normalen“ Wirtschaftsprüfung wie hier seitens E&Y besteht.


Jedenfalls erwarte ich eher niedrige Geldstrafen für Wirecard für Fehler in der Finanzmarktkommunikation (hierzu arbeitet man mit der Bafin zusammen), aber keine Indizien oder gar Beweise für Bilanzmanipulation. Das kann man glaube ich ganz gut aus den verfügbaren Daten (insbesondere den Cashflows) und einer gewissen Logik ableiten.


Da ich dennoch kurzfristige, starke Schwankungen nicht ausschließen kann, ist meine Aktienposition noch relativ klein (auch institutionelle Anleger scheinen den Geschäftsbericht lieber abwarten zu wollen bzw. zu müssen), und habe mich daher überwiegend für die oben genannte Variante des Discountzertifikats entschieden. Die bringt zwar im besten Falle nur 12% Gewinn, aber das auf nur zwei Monate bei sehr geringem Risiko, denn dass der Aktienkurs bei Laufzeitende deutlich unter 50 € steht, halte ich dann doch für extrem unwahrscheinlich. Da müsste dem Management bis dahin schon umfangreicher Bilanzbetrug nachgewiesen werden. Und fundamental bin ich davon überzeugt, dass es sich bei Wirecard um ein sehr innovatives, hochprofitables Geschäftsmodell handelt. Man wird in diesem Jahr wohl mindestens 1 Mrd € Ebitda erzielen, hat nur geringe Schulden und wird jetzt schon sehr gering bewertet. Da muss man über die Frage der Bilanzierung des Cashs gar nicht mehr groß streiten. Für mich ist das auch eher eine Frage der Rechnungslegung, also wie man den Cash korrekt bilanziert, und nicht ob der Cash überhaupt vorhanden ist.


Man könnte auch noch Romane über das Thema Leerverkäufe schreiben, aber ich belasse es mal bei dem Hinweis, dass die Shortquote ein Niveau erreicht hat, welches kaum noch zu toppen ist, und einige Shortseller sich überlegen werden müssen, ob sie auf diesen Positionen sitzen bleiben, nachdem der Geschäftsbericht dann testiert wurde. Ein nicht zu vernachlässigendes Restrisiko ist für mich allerdings, ob E&Y bis zum 4.Juni das Testat geben wird. Ich glaube, man wird es aus Gründen der Reputation unbedingt geben wollen, da man sonst die eigene Arbeit der Jahre bis 2018 torpedieren würde, aber möglicherweise nimmt man es in diesem Jahr besonders genau und konnte durch Corona noch nicht alle Daten prüfen und den Bericht testieren. Ein verschobenes oder stark eingeschränktes Testat könnte den Aktienkurs nochmals temporär belasten. Sollte bis Montag, den 1.Juni allerdings keine Verschiebung der Veröffentlichung bekannt gegeben werden, gehe ich davon aus, dass das Testat durch E&Y intern erfolgt ist. Dann könnte man spekulativ am 2.Juni zusätzliche Long-Positionen eingehen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die Shortseller dann nach dem 4.Juni gegen die geballte finanzielle Macht und die unbegrenzte Weisheit deutscher Kleinanleger ankommen, die die Leerverkäufer geradezu überrennen werden. Jein bisschen Spaß muss sein, dann kommt das Geld von ganz allein


Wirecard selbst kauft derzeit fleißig eigene Aktien zurück und wird nicht müde, den guten Geschäftsverlauf (siehe auch Q1-Zahlen!) zu kommunizieren.


Also warten wir es mal ab. Ich könnte mir vorstellen, Wirecard noch auf 10% Gewichtung aufzustocken, je nach Aktienkurs und Neuigkeiten zum operativen Geschäft und den Vorwürfen. Ebenso kann es bei für den unwahrscheinlichen Fall sehr schlechter News natürlich notwendig werden, die Position abzubauen. Derzeit fühle ich mich mit beiden Instrumenten in den beiden Wikifolios (niedrige Aktienquote und hohe Gewichtung des Discountzertifikats) aber recht wohl.




Verkäufe


Ich habe einige gering gewichtete Aktien zuletzt abgebaut, was entweder charttechnische Gründe hatte (Arrowhead) oder mit Gründen des Depotmanagement zu tun hatte, teilweise auch schlicht Gewinnmitnahmen waren. Zu letzterer Gruppe zählt Hellofresh, die wie erwartet starke Zahlen geliefert hat, zumal man temporär von der Coronakrise zusätzlich profitiert und sehr starke Wachstumszahlen ausweist. Das könnte zwar zu einem Problem beim Basiseffekt dann im nächsten Jahr führen (insbesondere im 1.Halbjahr 2021), aber vorläufig wird Hellofresh weiter gefragt sein. Dennoch habe ich den Kursanstieg genutzt, um zwischen 38 und 40 € meine Position zu verkaufen, da ich nun erst einmal eine längere Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau erwarte.





Damit möchte ich es für heute belassen. In den nächsten Tagen kommen wie teilweise schon erwähnt noch Q1-Berichte von IVU und Rocket Internet. Gegebenenfalls informiere ich dazu in der wikifolio-Kommentarfunktion. Zusätzlich werde ich bei GFG wie angesprochen noch einen neuen Thread bei Wallstreet-online.de eröffnen.


Gruß, katjuscha

Donnerstag, 9. April 2020

Ostern Update


Ein sonniges Hallo aus Potsdam in die Runde.


Ich wünsche euch ein paar schöne Ostertage!




Ich möchte noch ein kurzes Update meiner Wikifolios und ein paar News der Depotwerte veröffentlichen.



Mit dem heutigen Tag hat auch mein Wikifolio „Aktientrading“ wieder den Stand vom Jahresschlusskurs 2019 erreicht und leicht übertroffen. Das Wikifolio „spekulativ“ liegt weiter fast 15% im Plus. Damit konnten beide Wikifolios in diesem Jahr deutlich den Markt schlagen.



Wikifolio Aktientrading + 0,8%

Wikifolio spekulativ +14,5%

Dow -17,7%

Dax -20,9%






 Stand 09.April 9:20 Uhr



Allerdings haben die großen Indizes nun fast die Marken erreicht, die viele Analysten als entscheidende Widerstandsmarken dargelegt haben, beispielsweise im S&P500 das 50% Retracement bei 2775 Punkten bis zu den alten Zwischentiefs bei 2800 Punkten. Diese Zone dürfte vorläufig schwer zu durchbrechen sein. Der Dow Jones hat bereits meine angedachte Zone bei 22,0-22,5k durchstoßen, was aber auch an 1-2 hochgewichteten Aktien liegt, insbesondere Boing, die ich kritisch sehe. Daher konzentriere ich mich aktuell auf S&P und Dax, die ich chartanalytisch für aussagekräftiger halte. Ich bleibe derzeit  vorsichtig und halte die hohe Cashquote noch aufrecht, zumindest solange sich keine neuen, deutlich bullisheren Zeichen im übergeordneten Bild ergeben. Bislang interpretiere ich die Rallye noch als Bärenmarkt-Zwischenrallye, ohne aber stur daran festzuhalten, wenn sich die technischen Signale und fundamentalen News insbesondere zu Corona verändern. Fundamental ist noch nicht absehbar, wie sich die Lage zwischen der aggressiven Fiskalpolitik einerseits und den äußerst schwachen Konjunkturdaten andererseits auflösen wird. Wie angekündigt bleibe ich aber bei meinen Favoriten weiterhin long und werde konsequent fallende Kurse zum aufstocken nutzen. Genug weitere Aktien befinden sich auf der Watchlist, um den Cash gegebenenfalls schnell für Neuzugänge in den Wikifolios einsetzen zu können.



Hellofresh hatte schon letzte Woche äußerst gute vorläufige Zahlen für das 1.Quartal geliefert. Dabei hat in den letzten 2-3 Märzwochen ein Boom nach den Kochboxen des Unternehmens eingesetzt, was Hellofresh zum Corona-Gewinner macht, so dass man etwa 70% Umsatzwachstum hingelegt hat. Klasse! … Ich versuche mich in meiner Analyse aber auf die Zahlen und Schlussfolgerungen ohne Corona zu konzentrieren. Man ist nach meinen Informationen exklusive dieser Sonderkonjunktur um 45-50% gewachsen, wobei für mich vor allem die hohe Marge von 9,3% besonders interessant ist, da sie mal wieder die starken Skaleneffekte des Geschäftsmodells beweist. Auch das 4.Quartal 2019 hatte das ja bereits klar gezeigt. … Der Aktienkurs ist nach der Nachricht auch deutlich angesprungen und hat ein neues Allzeithoch bei etwa 33 € erreicht. Seitdem konsolidiert er allerdings und hat gestern das Gap bei 27,5 € wieder geschlossen, wo er aktuell noch notiert. Ich werde Kurse unterhalb 27 € in jedem Fall zur Aufstockung nutzen, aber auch immer mal wieder Teilverkäufe bei höheren Kursen vornehmen. Hellofresh bietet durch die gute fundamentale Absicherung auch ausgezeichnete Tradingchancen. Der Bereich bei 24-25 € sollte eine gute Unterstützungszone bilden. Mein generelles Kursziel bleibt bei 44,5 €, was einem EV/Umsatz von 2,0 und EV/Ebitda von 20 für das Jahr 2021 entsprechen würde. Sicher keine hohe Bewertung für ein Unternehmen mit diesen hohen Wachstumsraten.


Auch Rocket Internet hat letzte Woche Zahlen vorgelegt, allerdings noch für das Geschäftsjahr 2019, hat aber auch hinsichtlich Finanzkennzahlen den Stand Ende März 2020 mitgeteilt. Die GUV-Kennzahlen vernachlässige ich mal, weil die bei so einem Geschäftsmodell nicht wirklich aussagekräftig sind. Wichtiger erscheint mir, wie hoch die Vermögenswerte aktuell ausgewiesen werden. Bei Rocket muss man vorausschicken, dass man Ende Januar 10% Aktien eingezogen hat, die man 2019 am Markt zurückgekauft hatte. Dadurch beträgt die Aktienanzahl nun nur noch 137,2 Mio Stück, so dass die Marktkapitalisierung aktuell nur noch bei 2,53 Mrd € liegt. Nun hat man mitgeteilt, Ende März auf 2,0 Mrd € Cash zu sitzen, plus 0,4 Mrd € aus börsennotierten Unternehmen (das sind Home24, Westwing, United Internet, TeleColumbus und Global Fashion Group), sowie 0,6 Mrd € an finanziellen Ausleihungen. Das heißt, allein die Finanzvermögen belaufen sich derzeit auf 3 Mrd €, also 20% oberhalb des Börsenwertes. Hinzu kommen noch Anteile an diversen nicht börsennotierten Unternehmen und die Anteile an den firmeneigenen Fonds. Überhaupt scheint sich Rocket Internet nun auch personell eher in Richtung Investmentgesellschaft zu entwickeln, da man zuletzt auch wiederholt einen Zugang meldete, der aus diesem Bereich stammt. Bleibt abzuwarten, in welche Richtung die Investments gehen. … In jedem Fall sehe ich auch hier ein gutes Chance/Risiko-Verhältnis mit Betonung auf das geringe Risiko. Kurse unterhalb 18,5 € sind klare Kaufkurse.



CTT hatte ich ja unter anderem als Dividendenaktie gekauft, und das bleibt mittelfristig auch so. Dennoch hat nun auch CTT wie viele andere Unternehmen die Dividende für das Jahr 2019 gestrichen. Der Markt hat darauf nicht mehr negativ reagiert, was dafür spricht, dass hier einfach zu viel Negatives schon eingepreist war. Ich halte bei der Aktie nach wie vor Kurse von 4,5-5,0 € im Jahr 2021 für realistisch und bleibe entsprechend umfangreich investiert.



Geteilte Nachrichten gibt es von der Global Fashion Group zu vermelden. Einerseits berichtet man, dass das Jahr im 1.Quartal wie erwartet gut angelaufen sei (man hatte 20% Wachstum prognostiziert), andererseits ist seit Mitte März ein stark negativer Einfluss durch die Covid19-Pandemie zu registrieren. Das führte sogar soweit, dass in 2 der 14 Länder, in denen GFG aktiv ist, die Behörden die dortigen Verteilungszentren schließen ließen, von denen GFG mit Ware beliefert wird. Zudem wird grundsätzlich in diesen unsicheren Zeiten weniger Mode verkauft. Das wird dazu führen, dass man mit einigen Wochen deutlich reduziertem Umsatzniveau rechnen muss. Ich gehe alles in allem davon aus, dass man in Q1 dennoch noch mit 5-8% gewachsen ist, aber im ersten Halbjahr insgesamt etwa 5-10% Umsatzrückgang wird verkraften müssen. Die gute Nachricht bei dem Geschäftsmodell ist, dass GFG in der Lage ist, auch zügig entsprechende Kosten zu senken, sei es Personal oder naturgemäß Logistikkosten oder Marketing. An meiner Einschätzung zu den mittelfristigen Zielen ändert das alles wenig. Ich gehe davon aus, dass GFG am Ende sogar von der Krise profitiert, da man mit der hohen Finanzposition sogar Konkurrenz aus dem Markt drängen könnte, die diese Krise nicht so leicht überstehen wird. Möglicherweise verzögern sich meine Umsatzziele aber um ein Jahr, so dass ich nun erst 2023 mit dem Durchbrechen der 2 Mrd € Umsatz-Marke rechne, genau wie mit dem Breakeven bei Nettogewinn und FreeCashflow.  Da die Bewertung mit nur 250 Mio € aktuell aber etwa auf aktuellem Cash-Niveau liegt und für 2022/23 auf ein EV/Umsatz von 0,1 hinausläuft, sehe ich hier weiterhin sehr hohe Kurschancen.



Kleine Information am Rande, die nur indirekt mit meinen Wikifolios zu tun hat. … Ich habe in den letzten 2-3 Wochen auch die Aktie der Lang&Schwarz AG in mein privates Depot aufgenommen und sogleich auch hoch gewichtet. Ich erwähne das hier deshalb, um klar zu machen, dass die hinter wikifolio.com stehende Bank (eben L&S) für mich bilanziell als auch hinsichtlich ihrer Erträge sehr solide dasteht. Die Q1-Zahlen bei L&S zeigen ein echtes Rekordergebnis, das einerseits auf die hohe Volatilität an den Märkten zurückzuführen ist, andererseits aber auch auf eine deutlich ausgeweitete Verbreitung der eigenen Handelsplattform. L&S hat sich neben Tradegate nun endgültig als Alternative zu Xetra etabliert. Ich bemerke es besonders bei meinen Brokern, in denen ich seit einigen Monaten weit einfacher über L&S handeln kann als zuvor, und das auch umfangreich nutze. Ich handle mittlerweile wohl bis zu 5 mal mehr mit L&S als noch vor einem Jahr, insbesondere weil L&S bei Cortalconsors nun als Voreinstellung im außerbörslichen Handel eingestellt ist. Ein guter Teil des starken Q1-Gewinns wird also auch nach der volatilen Phase vorhanden sein und möglicherweise EPS-Zahlen oberhalb 3 € in den kommenden Jahren dauerhaft bedeuten. Im laufenden Jahr könnte es sogar ein EPS um die 5 € geben. Ich bin daher zu 14,7 € im Schnitt bei der Aktie eingestiegen, und erwarte hier bis Jahresende Kurse oberhalb 25 €.



Also dann, bleibt gesund und versucht das Leben über die Osterfeiertage zu genießen!



katjuscha