Sonntag, 7. Januar 2018

Auswertung 2017 - Ausblick 2018

Hallo Investoren!


Vor etwa drei Wochen kam eine gute Freundin auf mich zu, um mir zu verkünden, dass sie nun auf den Kryptowährungs-Zug aufgesprungen wäre und in Ripple-Coins investiert hätte. Ich als eher risikobewusster Anleger, der auch Gelder verantwortungsbewusst für die wikifolio-Investoren verwaltet, war natürlich ein wenig skeptisch. Tja, meine Freundin hat in diesen drei Wochen ihr Kapital etwa vervierfacht. … Wieso beginne ich eigentlich meinen Beitrag heute mit dieser Episode? Im weiteren Verlauf bei der Betrachtung von Risiken und Chancen des neuen Börsenjahres wird der Zusammenhang  vielleicht etwas klarer.

Zunächst einmal hoffe ich, Sie hatten alle besinnliche Feiertage und sind gut ins neue Jahr gerutscht. Ich wünsche allen Investoren und interessierten Anlegern ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2018!

Ich möchte mich vor allem für das anhaltende Vertrauen der Investoren bedanken, zumal das 2.Halbjahr 2017 zumindest in meinem großen Wikifolio nicht so verlaufen ist wie ich mir das vorgestellt hatte. Das kleine Wikifolio konnte währenddessen  den Markt stark outperformen. Die Gründe für die nicht ganz zufriedenstellende Performance des großen Wikifolios sind vielfältiger Natur. Zum einen gab es schlichtweg mit Hudson Technologies und Berentzen zwei Unternehmen, deren Gewinnwarnungen voll ins Kontor geschlagen haben. Das führte von August bis Oktober zu deutlichen Kursrückgängen, die ich nicht schnell durch andere Aktienwerte auffangen konnte. Hinzu kam der deutlich gestiegene Euro, der Aktien wie Francotyp Postalia und vor allem RPX belastete, die allein durch den Umrechnungsfaktor 10% besser hätten performen können. Ich hab das versucht teilweise mit einem Euro-Call abzufedern, aber der sichert nicht vollumfänglich ab, zumal psychologische Belastungen bestimmter deutscher Werte damit nicht abgedeckt werden.  Des Weiteren hatte ich vor den saisonal schwachen Monaten August/September etwas zu stark Cash aufgebaut, und konnte daher manche Chancen im positiven Markt nicht nutzen. Dennoch muss ich mich auch nicht mit diesen Renditen verstecken und zu kritisch mit mir sein. Der Dax erreichte im Jahr 2017 eine Rendite von 13%. Meine beiden Wikifolios 16% bzw. 30%. Ich glaube für Investoren, die sich in anderen Anlageklassen aufgrund wesentlich geringeren Renditen oder in sehr risikoreichen Investments aller Art nicht wohl fühlen, bieten meine wikifolios eine sehr gute Anlagealternative, da ich weiterhin auf eine geringe Volatilität als auch ein positives Chance/Risiko-Verhältnis meiner Investments mit entsprechendem Moneymanagement Wert legen werde. Beim Start meines ersten Wikifolios hatte ich mir als Ziel gesetzt, eine jährliche Rendite von 15% zu erreichen. Das ist bisher mit einer Durchschnittsrendite von 22% p.a. seit Anfang 2014 ganz gut gelungen.




Was erwarte ich nun also vom Börsenjahr 2018?

Auch ein Grund wieso das zweite Halbjahr etwas unter meinen Hoffnungen verlief, war die Tatsache, dass die Aktienmärkte nicht im Allgemeinen aber doch in einzelnen Punkten langsam irrational verlaufen. Die sehr hohe Risikobereitschaft nimmt offensichtlich zu, was mich vorsichtiger werden ließ, vielleicht zu diesem Zeitpunkt etwas zu vorsichtig. Jedenfalls wären wir nun wieder am Beginn des Beitrags angekommen. Egal ob Kryptowährungen, ob sehr hohe Bewertungen einzelner Branchen, ob das leichte Hochpushen mancher Nebenwerte durch Meinungsführer und sonstiger Glücksritter, und zwar oft unabhängig von Bewertungsfragen, lässt mich auch nicht ganz zu Unrecht vorsichtiger werden. Wir haben zudem im Jahr 2017 die niedrigste Volatilität im Vergleich zur Performance an den US Märkten seit den frühen 70er Jahren gesehen, was für eine gewisse Sorglosigkeit der Anleger spricht.

Also sind die Märkte überhitzt und vor einer starken Korrektur oder kann es weiter nach oben gehen?
Um es gleich vorweg zu nehmen. Die wirklich wichtigen, fundamentalen Fragen sprechen nach wie vor für steigende Aktienkurse. Die Notenbanken pumpen weiter Geld in die Märkte, wenn auch etwas geringer als zuvor. Die Unternehmen kaufen umfangreich eigene Aktien auf oder haben immer noch passable Dividendenrenditen. Die Unternehmensvorstände sind auch operativ sehr optimistisch, wie der IFO Geschäftsklimaindex auf Rekordstand zeigt. Die Zinsen steigen wenn überhaupt vorläufig nur leicht (dazu komme ich später noch). Die Konjunktur läuft gut, sowohl in den wichtigen Schwellenländern als auch in weiten Teilen Europas und den USA. In den Vereinigten Staaten sorgen Deregulierung und Steuerreform für zumindest oberflächlich betrachtet perfekte Rahmenbedingungen. Und auch der von mir kritisierte Optimismus und die Sorglosigkeit werden immer wieder von zeitweise hohen Shortquoten begleitet. Zudem sind die Anzahl von Übernahmen und IPOs noch lange nicht auf einem Niveau, bei dem ich von Überhitzung sprechen würde. Auch von einer „Hausfrauenrallye“  ist nichts zu spüren. Schlussendlich muss man konstatieren, dass man übergewichtet in Aktien investiert sein muss!!!

Was ich aber schon in VWL Erstsemester lernte, ist, dass alles in der Volkswirtschaft immer eine zweite Seite der Medaille hat. Ich will hier nicht allzu weit ausholen, da ich grundsätzlich vom Aktieninvestment überzeugt bin, aber zwei Risiken möchte ich neben der oben schon erwähnten Risikobereitschaft und Sorglosigkeit dennoch ansprechen. Ich habe mit der Deutschen Rohstoff AG ja eine Aktie in beiden Wikifolios, die vom derzeit deutlich steigenden Ölpreis profitieren dürfte, auch wenn das bisher beim Aktienkurs noch auf sich warten lässt. Dort sehe ich ein Kursziel über 30 €, wenn der Ölpreis auf dem Niveau über das Jahr gesehen bleiben oder gar weiter steigen sollte. Es gibt aus meiner Sicht diverse Gründe, wieso er weiter steigen wird, die ich anführen werde, wenn ich in den nächsten 2-3 Wochen hier im Blog nach und nach die Einzelwerte in den wikifolios vorstellen werde und dort auf die DRAG eingehen werde. Jedenfalls hat natürlich der Ölpreis auch Auswirkungen auf die Börsen, wenn er zu stark steigen würde. Denn die aktuell noch vorsichtige Zinserhöhungspolitik der FED könnte sich beschleunigen, wenn durch die steigenden Rohstoffpreise, insbesondere dem Ölpreis, die Inflation deutlich anzieht.  Natürlich können steigende Ölpreise zum Teil auch einfach nur ein Zeichen der starken Konjunktur sein, aber sie können auch die Inflation erhöhen und den Konsum etwas bremsen, was bei der noch etwas fragilen US Konjunktur zu einem Problem werden kann und die FED zum Handeln zwingen würde. Steuergeschenke (für Wohlhabende) allein machen nicht glücklich, wenn Unternehmen sie nicht für Investitionen nutzen und der Staat durch das größere Haushaltdefizit ebenso wenig investiert, erst recht wenn noch der für die US Wirtschaft wichtige Konsum negativ beeinflusst wird. Mein Idealszenario wäre daher, dass der Ölpreis erstmal ein paar Monate seitwärts notiert, um dann neue Hochs zwischen 70-80 Dollar pro Barrel zu generieren. Das wäre für meine DRAG-Aktie ein Traumszenario, und würde gleichzeitig den Konsum nur unwesentlich belasten und die Inflation nicht zu stark beeinflussen. Dennoch muss man einen stark steigenden Ölpreis als mögliches Problemszenario auf der Rechnung haben, zumal viele Rohstoffanalysten bisher dieses Szenario noch so gar nicht betrachten. Die Commerzbankanalysten meinen seit vielen Wochen, der Ölpreis dürfte fallen, was ich weder fundamental noch charttechnisch nachvollziehen kann. Die zweite Problematik ist natürlich die bereits hohe Bewertung vieler Aktien, wenn man beispielsweise das sogenannte Shiller-KGV im S&P500 betrachtet, das nahe der Rekordhochs der letzten 30-40 Jahre liegt. Allerdings gab es selten dabei so niedrige Zinsen. Dennoch zeigen Dinge wie der IFO Index bei den Vorstandserwartungen und das Shiller-KGV, wie groß die Sorglosigkeit am Markt geworden ist.

Fazit und daraus resultierende Strategie: Aus meiner Sicht werden die Aktienmärkte weiter steigen, aber unter weit höherer Volatilität als im Vorjahr. Für meine Strategie bedeutet das, ich werde selten zu 100% investiert sein, sondern wohl nur nach einer starken Korrektur, oder wenn sich eine wirklich sehr eindeutige, große Chance bei einem Einzelwert ergibt, die ich für eine hohe Gewichtung dieses Titels nutzen kann. Ich werde Teilpositionen der in den wikifolios vertretenen Aktienwerte häufiger traden und den anderen Teil laufen lassen. Ich werde mich auf Aktien konzentrieren, die noch Nachholpotenzial haben, die eine möglichst hohe Substanz und hohe Cashflows im Vergleich zum Börsenwert aufweisen. Und natürlich achte ich auf niedrige Bewertungskennzahlen und versuche „hidden champions“ zu entdecken, deren Potenzial sich dem Markt noch nicht erschlossen hat. Gerade im kleineren Wikifolio wird es aber auch rein charttechnisch orientierte Trades mit kurzfristigem Anlagehorizont geben. Man sollte sich aufgrund meiner Erwartung zur Volatilität an den Märkten also nicht wundern, wenn die Cashquote in meinem wikifolio zwischen 5% und 35% schwankt. 

Wie schon erwähnt, werde ich in den kommenden Wochen noch einige der Einzelwerte vorstellen, auch ein paar Aktienwerte, die nicht in den beiden Wikifolios handelbar sind, aber die ich in meinem privaten Depot und für interessant genug halte, um hier mal angesprochen zu werden.

Grüße
katjuscha

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Strategische Abgrenzung der beiden Wikifolios „katjuscha research Aktientrading“ gegenüber „katjuscha research spekulativ“



Hallo Investoren und sonstige Interessierte!

Nachdem ich häufiger Nachfragen bekommen habe, inwiefern sich mein zweites wikifolio „katjuscha research spekulativ“ vom anderen wikifolio unterscheidet, habe ich mich entschlossen nun eine neue strategische Ausrichtung meiner beiden Wikifolios zu veröffentlichen.

Ich werde jetzt noch den Dezember nutzen, um beide wikifolios so aufzustellen, damit sie den unten erörterten, unterschiedlichen Strategien entsprechen bzw. ab Januar vor allem im wikifolio „spekulativ“ mit aggressiverem Trading beginnen zu können. Also wundert Euch im Dezember nicht über möglicherweise Verkäufe einzelner Aktien in einem der wikifolios, die ich im anderen wikifolio trotzdem weiter halte. Das hat dann keine fundamentalen Gründe, sondern ist der Neustrukturierung der wikifolios geschuldet, vor allem dem wikifolio „katjuscha research spekulativ“ bzw. der Abgrenzung zwischen beiden wikifolios.

    



Katjuscha research Aktientrading – Konzept/Strategie

Grundsätzliche Ausrichtung auf liquide, größere SmallCaps und MidCaps (vornehmlich aus Deutschland), die als längerfristige Investition gedacht sind. Darunter verstehe ich  Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 50 Mio € und 2 Mrd €. Einzelfälle, wie die relativ marktenge Ecotel (MarketCap 30 Mio €) kann es geben, wenn sie als wirkliches Langfristinvestment gedacht sind und zu unterbewertet, um sie nun nur um der Strategie Willen zu verkaufen. Ecotel dürfte aber ein Ausnahmefall bleiben. In Zukunft gehen solche Werte bei Neuaufnahme in das spekulative wikifolio ein, siehe dortige Strategie!

Einzelne Werte werden nur in Ausnahmefällen und zeitlich stark begrenzt mit mehr als 11-12% gewichtet. Eine gute Diversifizierung ist das A und O, denn ich bin nicht so egozentrisch veranlagt, zu denken keinerlei Fehler bei der Analyse eines Einzelwertes machen zu können und jeden Betrug durch Vorstände oder veränderte Konkurrenzsituationen frühzeitig auf dem Schirm haben zu können. Eine einzelne Aktie mit 30% Gewichtung oder ähnlichem wird es bei mir daher nicht geben. Andererseits sollte man auch nicht zu stark diversifizieren, da so eine starke Outperformance zum Markt kaum noch machbar ist. Das heißt, mehr als 20 Werte wird es in diesem wikifolio auch nicht geben.

Den maximalen Verlust zu begrenzen und damit Investoren des wikifolios einen möglichst sorgenfreien, langfristigen Vermögensaufbau zu ermöglichen, soll oberste Priorität haben. Dafür verzichte ich auf sehr spekulative Werte, die eine bessere Performance des wikifolios ermöglichen aber das Risiko deutlich erhöhen würden.

In geringen Umfängen wird es auch immer mal wieder Absicherungsmaßnahmen mit Hilfe von Short-Derivaten auf Aktienindizes geben, um auch in schwachen Märkten mindestens den Sturz abzudämpfen und dann in der Folge wieder genug Spielraum und Kapital für den Bullenmarkt haben zu können.

Ziel ist es,  über mehrere Jahre betrachtet eine klare Outperformance gegenüber den  wichtigsten deutschen Indizes zu erreichen. Eine konkrete Ziel-Rendite habe ich mir zwar nicht gesetzt, aber nach 27,7% Rendite p.a. in den letzten drei Jahren (allerdings in einem Bullenmarkt) sollte mein Ziel schon sein, 12-15% Rendite p.a. im Schnitt der nächsten 5-10 Jahre zu erreichen. Dabei rechne ich allerdings bereits in 1-2 dieser Jahre mit einer deutlichen Baisse am Aktienmarkt. Rechnerisch sollte man also mit einem Investment in mein wikifolio innerhalb von 6 Jahren sein Kapital verdoppeln können.


     




Katjuscha research spekulativ - Konzept/Strategie

Ich strebe hier eine zweigeteilte Strategie an. 

Etwa 30-40% des wikifolios werden zukünftig durch SmallCaps repräsentiert, die im anderen wikifolio keinen Platz finden, weil sie dafür zu illiquide sind. Diese sollen ebenso langfristig gehalten werden, es sei denn der Kursverlauf ist unter kurzfristigem Aspekt so stark positiv, dass das Kursziel frühzeitig erreicht wird.

Die anderen 60-70% des wikifolios werden sich in Kurzfrist-Trades in verschiedenen Anlageklassen und Aktiengrößen unterteilen. Das bedeutet konkret, dass ich sowohl Smallcaps als auch MidCaps und Bluechips von Intraday bis zu wenigen Wochen hinweg trade. Dabei werden kurzfristige Ausverkaufskurse antizyklisch genauso genutzt (vor allem bei Intradaytrades) wie prozyklische Kaufsignale mit Hilfe der Chartanalyse. Bei Bluechips oder Indizes nutze ich zudem noch Hebeleffekte durch entsprechende Derivate. Die Long-Trades zu Einzelwerten werde ich hauptsächlich natürlich bei Aktien vornehmen, die ich auch fundamental für kaufenswert halte, frei nach Kostolanys sinngemäßes Motto ... kaufe nie eine Aktie kurzfristig, die du nicht auch bereit bist langfristig zu halten ... somit erhoffe ich mir eine gewisse Sicherheit bei kurzfristigen Trades.

Aufgrund des größeren Fokus auf kurzfristiges Trading kann es zeitweise auch zu einer hohen Cashquote von bis zu 70% kommen, die aber im Normalfall dann schnell wieder sinken wird, da das Geld der Investoren natürlich arbeiten und nicht brachliegen sollte. 

Die Volalität kann durch den spekulativeren Charakter deutlich höher sein als im längerfristig ausgerichteten wikifolio, aber ich werde natürlich besonders bei Trades mit Derivaten zukünftig viel stärker als bisher auf Verlustbegrenzungen achten und ein offensives Depotmanagement betreiben, so dass der maximale Verlust auch hier trotz des spekulativen Charakters möglichst nie über 20% hinauskommt.

Eine Zielrendite habe ich mir hier noch nicht gesetzt, weil ich im 1.Quartal 2017 erstmal sehen möchte, wie sich die neue Strategie umsetzen lässt und mit welchem Erfolg. Sollte das kurzfristige Trading so funktionieren wie ich mir das vorstelle, dürfte die Rendite höher ausfallen als im konservativeren wikifolio, aber unter größerer Schwankungsbreite.

           

  

   Bei Fragen zum neuen Konzept (zumindest in einem der wikifolios) und meinen Umstellungen im Dezember kann ich wie immer hier in der Kommentarfunktion befragt werden. Ich versuche zeitnah zu antworten.

      Grüße, katjuscha


ps:  Bilder bei Bedarf zum vergrößern anklicken!

Donnerstag, 17. November 2016

Erstmals beide Wikifolios gleichzeitig unter Top 10 der Wikifolio Rangliste

Erstmals sind meine beiden Wikifolios gleichzeitig unter den Top10 der wikifolio Rangliste, da mein spekulatives Wikifolio (ISIN: DE000LS9CZX0) nun auf Platz 10 vorgedrungen ist und das "große Wikifolio" (ISIN: DE000LS9BTJ4) Platz 4 belegt. Und das bei insgesamt 15326 Wikifolios.

Das dürfte vor allem daran liegen, dass ich einen verhältnismäßig geringen "maximalen Verlust" als auch einen stetig steigenden Kurs ausweise, ohne zu große Schwankungen. Es gibt viele andere wikifolios, die besser performen und auch viele, die einen geringeren maximalen Verlust ausweisen, aber im Mix dieser Komponenten sind meine beiden Wikifolios eben ganz vorne mit dabei. Ich würde es als ein sehr gutes Chance/Risiko-Verhältnis und seriöses Traden innerhalb meiner wikifolios interpretieren.

Da werd ich mir heute doch gleich mal zur Feier des Tages ein Bierchen genehmigen. :)

Montag, 3. Oktober 2016

3 jähriges Jubiläum des wikifolios „katjuscha research Aktientrading“



Hallo Investoren!

Ich nehme das Jubiläum zum Anlass um einen Rückblick auf die letzten drei Jahre als auch eine Prognose zumindest für den nächsten Monate zu tätigen.

Als ich mich vor drei Jahre entschied mein erstes wikifolio zu eröffnen, hatte ich weder mit dem hohen Arbeitsaufwand noch mit diesem Erfolg gerechnet, vor allem was die Bereitschaft der Investoren betraf in das wikifolio zu investieren. Entsprechend vorsichtig sah bei Start auch die Produktbeschreibung aus, wo ich von 5-8 Einzelwerten sprach und eher wage die Anlagestrategie beschrieben habe. Durch den damals dann sehr schnell wachsenden AUM wurde mir auch schnell klar, dass ich mit Fokus nur auf deutsche Small Caps und nur 6-7 Aktienwerten keine sinnvolle Strategie verfolgen kann, was mir vor allem bewusst wurde als meine damals sehr hoch gewichtete (aber auch sehr illiquide) Ecotel bei schwachem Gesamtmarkt und Gewinnmitnahmen meiner Investoren schon durch mein wikifolio im Kurs belastet wurde.

Mittwoch, 3. August 2016

Nach den Zahlen von S&T

Hallo Investoren!

Ich habe heute einen Kurzkommentar zu S&T im Kommentarbereich des Wikifolios abgegeben. Zukünftig werde ich es auch so halten, dass ich News zu Einzelwerten dort kommentiere und hier im Blog nur jedes Quartal (am sinnvollsten nachdem die meisten Nebenwerte ihre Zahlen brachten) einen umfassenden Eintrag tätige. Man kann also hier Ende August bzw. Anfang September erst wieder mit einem umfassenden Update rechnen, es sei denn es fällt vorher etwas sehr außergewöhnliches am Gesamtmarkt vor, zu dem ich mich äußern muss.

Bis dahin hoffe ich, ihr bleibt mir gewogen. Die Performence in beiden meiner wikifolios ist für mich in Ordnung aber wie so oft noch nicht ganz zufriedenstellend. Dennoch denke ich, dass ich ähnlich wie im letzten Jahr ab August den Markt noch deutlicher outperformen kann, da ab jetzt halt wieder die Berichtssaison beginnt und zudem bei S&T aktuell noch der TecDax-Sonderfall eine kleine Rallye erlaubt. Ich hoffe Anfang September dann auch ein neues Allzeithoch im großen wikifolio erreicht zu haben. Bin da mit Blick auf die kommenden Termine ganz optimistisch. Im kleinen wikifolio geht es ja eher langsam aber dafür stetig schon weiter aufwärts. Werd natürlich auch da versuchen, etwas mehr Pepp in die Sache zu bringen sobald die Richtung am Gesamtmarkt klarer wird, wo man ja derzeit noch grob zwischen 9400 und 10500 gefangen ist. Das kann naürlich noch bis Oktober so bleiben, so dass sich meine grundsätzliche Gewichtung auch hinsichtlich Cash-Position erstmal nicht allzu groß verändern dürfte.




Also schaut demnächst mal öfter in die wikifolio Kommentarfunktion, da ich versuchen werde, einzelne News der Aktienwert dort kurz zu kommentieren.

Gruß, katjuscha